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Presseberichte Firma Bahne

 

Bild Ingo

Ein echter Holzwurm

Parkettleger Ingo Jäker liegt gerne am Boden

“Du bist auf dich alleine  gestellt, sieh zu, dass du klar kommst!” Solche Aufträge wie den seines Chefs vor drei Jahren sind Ingo Jäker die liebsten. So gehört der 43-jährige Soester zwar formell zur großen Tischlerei Belegschaft Bahne in Neuengeseke, doch Jäker betreibt die kleine Filiale am Boleweg und hat sich hier auf die Parkett-Sparte spezialisiert. Das Verlegen von Holzfußböden hat er einst genauso penibel erlernt wie zuvor das Tischlern. Letzteres musste er aufgeben, weil das Schleppen schwerer Lasten ihm vier Leistenbrüche und die Berufsaufgabe beibrachte. Zwischendurch verdiente Jäker auch schon mal ein Jahr als Wagenwäscher seine Brötchen.

Dann schlug die glückliche Stunde: Er traf zufällig Andreas Bahne wieder, die beiden kamen ins Gespräch, noch am selben Tag hatte Jäker seinen Job. “EIn Parkettleger fehlte noch im Betrieb.” “Das ist mein Leben!”, gerät der Handwerker ins Schwärmen, wenn er über “reines, rohes Holz” redet, egal ob Eiche, Buche oder Ahorn. Daraus feinste Böden zu schaffen und zum Dank “den Glanz der Kunden in den Augen zu sehen”, sei ein unbeschreibliches Gefühl. Wenn dann noch die Gärungsschnitte an den Fußleisten akkurat passen und nicht etwa mit Kleber gefüllt werden müssen, ist das Werl perfekt. Sein Anspruch: “94 Prozent sind mit zu wenig!”

Die Liste seiner Referenzobjekte ist lang und wird obendrein von seiner zweiten großen Leidenschaft, das Restaurieren alter Holztreppen noch ein Stück länger. Mit dabei: die weitläufigen 450 Quadratmeter Parkettboden in den Sassendorfer Salzwelten.


Am liebsten Fenster

Am liebsten: Fenster

Sascha Lauter, Alex Bahn und Fabian Haake lernen das Tischlerhandwerk

Wer Sascha Lauter, Alex Bahne und Fabian Haake fragt, was ihnen in ihrer Lehre am besten gefällt, bekommt von jedem die selbe Antwort: “Fenster bauen”. Die drei sind Azubis in der Möbel- und Bautischlerei Bahne in Neuengeseke in verschiedenen Lehrjahren.

Sascha im dritten Lehrjahr ist am längsten dabei. “Ich wusste schon früh, dass Tischler werden wollte”, erzählt der 19-jährige aus Meiningsen. Den Berufswunsch hatte der Großvater in ihm geweckt. Der war auch Tischler und nahm seinen Enkel oft mit zu seinen Baustellen.

In der Werkstatt oder auf der Baustelle

Mit dem Realschulabschluss in der Tasche bewarb sich Sascha Lauter um eine Ausbildung bei der Firma Bahne, wurde genommen und ist jetzt zufrieden mit seiner Wahl. Seine Azubikollegen Alexander, Lehrling im zweiten Ausbildungsjahr und Fabian fanden durch Praktika ihren Wunschberuf. Fabian hat nach der 10. Klasse sogar ein Jahrespraktikum absolviert, bevor er jetzt im August das erste Lehrjahr begann. “Von der Schule in die Werkstatt – das ist erst eine Umstellung”, erinnert sich Sascha. Früh um 7 Uhr müssen die angehenden Tischler in der Firma sein. Dann werden sie entweder in der Werkstatt eingesetzt oder es geht hinaus auf eine Baustelle. Da kann´s um diese Jahreszeit schon mal empfindlich kalt sein. “Aber das hält man aus”, meint Alexander und fügt hinzu: “Regen ist schlimmer.” Mittags gibt’s nichts – wie zu Schulzeiten – ein warmes Essen, sondern man packt Butterbrote aus. Dafür ist meistens um 16 Uhr Feierabend.” Welches Rüstzeug müssen angehende Tischler mitbringen ? “Sie sollten einiegermaßen gut rechnen können, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen haben und sich viel merken können”, meint Sascha, denn viele DIN Maße müsse man einfach im Kopf haben. Beim Gang durch die Werkstatt erläutern die drei Azubis, wie und was sie arbeiten und lernen. In der Tischlerei Bahne werden Fenster gebaut und lackiert, Einzelteile für Schränke, Regale, und Treppen hergestellt, die später an Ort und Stelle eingebaut werden.

Alteingesessenes Unternehmen

Die Bau und Möbeltischlerei Bahne ist ein alteingesessenes Unternehmen. Von Otto Bahne 1932 in Neuengeseke gegründet, wird es heute von Enkel Andreas geleitet. Im Frühjahr will Sascha seine Gesellenprüfung machen. Eine Idee für sein Gesellenstück hat er schon. Es ist – trotz seiner Vorliebe – kein Fenster, sondern ein Kickertisch. Denn “Ich mag Möbel mit denen man richtig was machen kann.